allergische Erkrankungen
In den letzten Jahrzehnten nehmen allergische Beschwerden erheblich zu. Dies gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Die Beschwerden reichen vom Jucken der Augen, dem Laufen der Nase, bis hin zu heftigen Beschwerden in den Bronchien oder gar bis zum Asthma.Der Heuschnupfen ist die bekannteste Umschreibung. Hier ist letztlich eine allergische Reaktion auf früh- und spätblühende Gräser gemeint. Allergische Reaktionen sind dennoch viel breiter möglich. Grob unterscheiden wir eine saisonale Allergie von der periennalen (ganzjährigen) Allergie. Saisonal treten praktisch alle blühende Pflanzen als mögliches Allergen auf. Wie etwa Baumpollen, hier ist z.B. die Allergie auf Birkenpollen sehr bekannt und gefürchtet, Gräser oder auch neu und doch schon in aller Munde die Ambrosie, ein rasch wachsendes und zunehmendes Unkraut.
Ganzjährig treten z.B. Allergien auf verschieden Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelpilze auf. Gefürchtet, weil doch erhebliche allergische Reaktionen bis zum allergischen Schock auftreten können sind Allergien auf Bienen und Wespengifte. Aber auch Allergien auf Nahrungsmittel nehmen zu.
Erschreckend sind die Zahlen der WHO. Zwischen 15 und 40 % (Stand 2008) der Menschen mit anhaltenden Schnupfen haben bereits Asthma. Oft sind die Schnupfenbeschwerden auf allergischer Basis entstanden. Da Asthma eine lebensverändernde Diagnose ist sollten möglichst früh Allergien entdeckt und behandelt werden. Schon die richtige Behandlung von Dauerschnupfen verbessert die Chance kein Asthma zu entwickeln oder ermöglicht erst eine Korrekte Überwachung des Asthmas.
Diagnostik von allergischen Erkrankungen
Hauttestungen
Zuerst einmal soll eine genaue Anamnese (Vorgeschichte) erhoben werden.
Wichtig sind der Zeitpunkt und die Dauer des Auftretens sowie die Symptome. Also wo sind die allergischen Beschwerden zu spüren. Z.B. Augen, Nase, Rachen, Darm oder auch Bronchien. Erhärtet sich der Verdacht auf eine Allergie folgen Testungen. Hier kann man auf der Haut testen.
Im einfachsten Fall wird das Allergen mit einem Pflaster auf die Haut geklebt und die Reaktion zwei Tage später abgelesen. Es ist auch möglich das Allergen direkt mit der Unterhaut in Kontakt zu bringen. Es wird die Allergenlösung aufgetropft und dann durch Einstechen der Haut (Pricktest), durch Einreiben in die eingeritzte Haut (Scratchtest) oder gar durch Einspritzen unter die Haut (Intracutantest). Die Reaktion ist innerhalb kurzer Zeit ablesbar.
Wichtig sind der Zeitpunkt und die Dauer des Auftretens sowie die Symptome. Also wo sind die allergischen Beschwerden zu spüren. Z.B. Augen, Nase, Rachen, Darm oder auch Bronchien. Erhärtet sich der Verdacht auf eine Allergie folgen Testungen. Hier kann man auf der Haut testen.
Im einfachsten Fall wird das Allergen mit einem Pflaster auf die Haut geklebt und die Reaktion zwei Tage später abgelesen. Es ist auch möglich das Allergen direkt mit der Unterhaut in Kontakt zu bringen. Es wird die Allergenlösung aufgetropft und dann durch Einstechen der Haut (Pricktest), durch Einreiben in die eingeritzte Haut (Scratchtest) oder gar durch Einspritzen unter die Haut (Intracutantest). Die Reaktion ist innerhalb kurzer Zeit ablesbar.
Provokationstestungen
Um die Reaktion des Körpers auf mögliche Allergene noch genauer zu ermitteln können auch Provokationstestungen erfolgen.
Hier wird das Allergen entweder auf die Nasenschleimhaut, die Augen aufgebracht oder gar in die Bronchien inhaliert. Der Vorteil ist, dass sich so sehr genau die Reaktion auf ein Allergen ablesen kann.
Der Nachteil ist, dass die Testungen auch schwere allergische Beschwerden auslösen können, da ja mit dem vermuteten Allergieauslöser getestet wird.
Hier wird das Allergen entweder auf die Nasenschleimhaut, die Augen aufgebracht oder gar in die Bronchien inhaliert. Der Vorteil ist, dass sich so sehr genau die Reaktion auf ein Allergen ablesen kann.
Der Nachteil ist, dass die Testungen auch schwere allergische Beschwerden auslösen können, da ja mit dem vermuteten Allergieauslöser getestet wird.
Bluttestungen
RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbens-Test) in vitro (außerhalb des Organismus, im Reagenzglas) werden die Allergiespezifischen IgE-Antikörper bestimmt.
Hier wird dem Patienten Blut abgenommen, das in einem auf das RAST Verfahren spezialisierten Labor auf die möglichen Allergene getestet wird.
Dieses Verfahren ist heute schon unverzichtbar nimmt aber an Bedeutung massiv zu. Denn nur im RAST-Test können auch Minorallergene getestet werden.
Hier wird dem Patienten Blut abgenommen, das in einem auf das RAST Verfahren spezialisierten Labor auf die möglichen Allergene getestet wird.
Dieses Verfahren ist heute schon unverzichtbar nimmt aber an Bedeutung massiv zu. Denn nur im RAST-Test können auch Minorallergene getestet werden.
Expositionstestungen
Darüber hinaus existieren noch weitere Testverfahren die jedoch für den Patienten sehr aufwendig sein können. Hier sind beispielhaft die Expositionstestungen zu nennen.
Bei dieser Testung werden mögliche Allergie auslösende Lebensmittel oder Medikamente getestet in dem die fraglichen Stoffe unter Aufsicht eingenommen werden.
Bei dieser Testung werden mögliche Allergie auslösende Lebensmittel oder Medikamente getestet in dem die fraglichen Stoffe unter Aufsicht eingenommen werden.
Therapie allergischer Beschwerden
Allergenkarenz
Die einfachste Therapie ist die Meidung oder Vermeidung des Allergens.
Recht einfach kann dies etwa bei einer Allergie auf Tierhaare sein. Bin ich auf Hamster allergisch, muss das Tier abgegeben oder noch besser erst gar nicht erworben werden. Schwieriger schon bei Katzen, da Katzenbesitzer die Haare ihrer Lieblinge an der Kleidung auch an Orte transportieren, die an sich Katzenfrei sind, wie etwa Klassenzimmer.
Auch bei Allergien auf Hausstaubmilben ist eine Reduktion der Milbenzahl eine wichtige Therapieoption. Durch milbendichte Bettwäsche und häuslicher Sanierung kann der Kontakt mit Hausstaubmilben drastisch verringert werden.
Recht einfach kann dies etwa bei einer Allergie auf Tierhaare sein. Bin ich auf Hamster allergisch, muss das Tier abgegeben oder noch besser erst gar nicht erworben werden. Schwieriger schon bei Katzen, da Katzenbesitzer die Haare ihrer Lieblinge an der Kleidung auch an Orte transportieren, die an sich Katzenfrei sind, wie etwa Klassenzimmer.
Auch bei Allergien auf Hausstaubmilben ist eine Reduktion der Milbenzahl eine wichtige Therapieoption. Durch milbendichte Bettwäsche und häuslicher Sanierung kann der Kontakt mit Hausstaubmilben drastisch verringert werden.
Symptomatische Therapie
Ist der Kontakt mit dem Allergen unausweichlich stellen Antihistaminika eine Behandlungsoption dar. Antihistaminika besetzen im Körper die Stellen an denen sich Histamin aus den Mastzellen und den Leukozyten anlagert. Das Histamin vermittelt im Körper sozusagen die allergische Reaktion.
Die modernen Antihistaminika wirken in kurzer Zeit und können oft „bei Bedarf“ eingenommen werden. Die Antihistaminika gibt es in Form von Augentropfen, Nasensprays, Bronchialapplikatoren und Tabletten zum Einnehmen.
Reichen Antihistaminika nicht aus, so können auch cortisonhaltige Nasen- und Bronchialsprays eingesetzt werden.
Die modernen Antihistaminika wirken in kurzer Zeit und können oft „bei Bedarf“ eingenommen werden. Die Antihistaminika gibt es in Form von Augentropfen, Nasensprays, Bronchialapplikatoren und Tabletten zum Einnehmen.
Reichen Antihistaminika nicht aus, so können auch cortisonhaltige Nasen- und Bronchialsprays eingesetzt werden.
Hyposensibilisierung
Die Hyposensibilisierung ist eine Art Impfung. Hier werden dem Körper in kleinen Mengen die Allergene präsentiert, auf die er allergisch reagiert. So gewöhnt sich das Immunsystem an die Allergene und die Empfindlichkeit auf das Allergen reduziert sich.
Dies kann in manchen Fällen in Form von Tabletten oder Tropfen erfolgen, in den anderen Fällen als Spritze die in die Rückseite des Oberarmes. Die Behandlung erfolgt meist über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.
Die Therapie hat bei einer großen Anzahl von Patienten eine sehr gute Wirkung. Nachteilig ist, dass man die Wirkung nicht vorhersagen kann. Auch sind immer allergische Reaktionen auf die Hyposensibilisierung möglich. Je größer die Anzahl der Allergene auf die der Körper reagiert und je länger die Allergie schon besteht, umso geringer ist die Erfolgsquote.
Dies kann in manchen Fällen in Form von Tabletten oder Tropfen erfolgen, in den anderen Fällen als Spritze die in die Rückseite des Oberarmes. Die Behandlung erfolgt meist über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.
Die Therapie hat bei einer großen Anzahl von Patienten eine sehr gute Wirkung. Nachteilig ist, dass man die Wirkung nicht vorhersagen kann. Auch sind immer allergische Reaktionen auf die Hyposensibilisierung möglich. Je größer die Anzahl der Allergene auf die der Körper reagiert und je länger die Allergie schon besteht, umso geringer ist die Erfolgsquote.
Komplementäre Allergietherapie
Das Angebot an alternativen Therapieangeboten ist beinahe unüberschaubar.
Dies beginnt bei Akupunktur und hört bei homöopathischen Therapieverfahren noch keineswegs auf. Die Akupunktur etwa wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wirksames Verfahren zur Therapie allergischer Beschwerden eingestuft.
Allerdings sind die alternativen Therapieansätze zum Teil sehr umstritten. Da die Reaktionsfreude des menschlichen Körpers auch zum Teil die Intensität der allergischen Beschwerden mitverantwortet, sind ergänzende alternative Therapieverfahren die beruhigend und stabilisierend wirken sicher sinnvoll.
Wichtig ist hier eine für den einzelnen Menschen optimale Therapie zusammen zu stellen.
Dies beginnt bei Akupunktur und hört bei homöopathischen Therapieverfahren noch keineswegs auf. Die Akupunktur etwa wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wirksames Verfahren zur Therapie allergischer Beschwerden eingestuft.
Allerdings sind die alternativen Therapieansätze zum Teil sehr umstritten. Da die Reaktionsfreude des menschlichen Körpers auch zum Teil die Intensität der allergischen Beschwerden mitverantwortet, sind ergänzende alternative Therapieverfahren die beruhigend und stabilisierend wirken sicher sinnvoll.
Wichtig ist hier eine für den einzelnen Menschen optimale Therapie zusammen zu stellen.

