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Alle Jahre wieder – 10 Tipps für’s Überleben an Weihnachten

von Dr. Richard Kirchmair

Unaufhaltsam nähert es sich: Das Fest der Liebe. Viele Menschen sehen dem alljährlichen Spektakel jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen. Zu hoch sind die Erwartungen und zu schlecht die Erfahrungen mit vorangegangenen Festen. Zu viel, zu süß, zu fettig – Eigenschaften, die nicht nur für die feiertägliche Verpflegung gelten. Auch so mancher verwandtschaftlicher Kontakt kann einem den Magen verderben. Nachfolgend 10 ultimative wie provokante Tipps, wie Sie auch dieses Jahr Weihnachten wieder überstehen.

Alle Jahre wieder – 10 Tipps für’s Überleben an Weihnachten - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

1. Klinken Sie sich regelmäßig aus

Die Vorweihnachtszeit ist schon so stressig, dass sie Weihnachten nur mit hängender Zunge erreichen? Genehmigen Sie sich bewusst Auszeiten. Bei all’ dem Stress auch noch Auszeiten? In jedem noch so stressigen Tag gibt es hier und da 5 Minuten, die nur Ihnen gehören. Für’s Durchatmen, Tagträumen, Kurzentspannen – notfalls auf dem Klo.

2. Streiten Sie!

Treffen die Familienmitglieder aufeinander, brechen nicht selten schwelende Konflikte durch. Die Familienzusammenkunft anlässlich des Festes der Liebe ist zum Austragen von Konflikten jedoch in aller Regel nicht der richtige Zeitpunkt. Streiten sie ruhig - aber nicht an Weihnachten. Also entweder bereits im Vorfeld Konflikte mutig ansprechen und damit vielleicht eine Besuchsverweigerung riskieren. Oder unterm Weihnachtsbaum entstehende Konflikte bewusst auf einen späteren Zeitpunkt vertagen.

3. Flüchten Sie!

Genau genommen ist Stress dafür da, dass wir uns in Bewegung setzen, also entweder kämpfen oder fliehen. Sicherlich ist Ihnen beides in Verbindung mit Weihnachten schon in den Sinn gekommen. Also – geben Sie Ihren Fluchtimpulsen nach und gehen Sie regelmäßig an die frische Luft. So ein strammer Marsch um den Block macht den Kopf freier und kühlt kochende Emotionen ab. Und wenn Sie ganz weit laufen wollen: Weltweit gibt es zahlreiche Marathonveranstaltungen rund um die Feiertage.

4. Setzen Sie’s in den Sand

Den schönsten Baum, das leckerste Essen, die passendsten Geschenke, die harmonischste Familienzusammenkunft – und für das alles sind Sie verantwortlich? Sie ganz allein? Herzlichen Glückwunsch! Schwieriger wäre nur, die Welt zu retten. Und dafür gibt’s schließlich James Bond. Das bedeutet: Eigentlich können Sie’s nur in den Sand setzen. Dass etwas schief geht, ist vorprogrammiert. Also – setzen Sie’s in den Sand. Zumindest in Ihrer Vorstellung. Lassen Sie Ihren Katastrophengedanken freien Lauf, bis sie anfangen, über sich selbst zu schmunzeln. Dann entspannen Sie sich. Muss wirklich alles so perfekt sein?

5. Starten Sie eine Verschwörung

Bestimmt kennen Sie eine/-n Leidensgenossen/-in. Vereinbaren Sie einen konkreten konspirativen Telefontermin. Jede/-r hat 5 Minuten, um sein/ihr persönliches Weihnachten zu schildern: Schlimmes und Schönes, Lustiges und Trauriges, Angenehmes und Ätzendes. Eine/-r spricht, der/die andere hört einfach nur zu. Sonst nichts; keine Ratschläge, keine Parteinahme. Zum Schluss fürs Zuhören bedanken.

6. Beschenken Sie sich selbst

Sie wissen ja: Wenn jeder an sich selbst denkt, ist auch an alle gedacht. Wenn Sie in der glücklichen Lage sind, zu bekommen, was Sie sich gewünscht haben, umso besser. Doch auch dann ist es eine gute Idee, sich selbst zu beschenken. Denken Sie darüber nach, was Sie sich selbst schenken könnten. Was sind Ihre Wünsche, Ihre Träume? Und selbst wenn sich die nicht genau so verwirklichen lassen, was wäre ein erster Schritt, ein Geschmack davon?

7. Lachen Sie!

Im Getümmel rund um Weihnachten geht schnell verloren, dass wir uns tatsächlich „fröhliche“ Weihnachten wünschen. Lachen Sie! Es wirkt übrigens auch, wenn Sie es absichtlich herbeiführen. Verschaffen Sie sich bewusst die Hilfsmittel, die sie dafür brauchen: Bilder, Comics, Cartoons, Witze, Filme usw. Denn: Wenn der Ernst verloren geht, geht gar nichts verloren.

8. Erweisen Sie Ihren Familienmitgliedern die Ehre

Machen Sie es wie Tom Sawyer. Erinnern Sie sich? Er sollte einen Zaun streichen. Eigentlich eine langweilige Fleißarbeit. Es gelang ihm, diese Arbeit als so ehren- und verantwortungsvoll darzustellen, dass eigentlich nur er sie erfüllen konnte. Prompt rissen sich seine Freunde darum, den Zaun zu streichen. Erweisen Sie also Ihrer Familie die Ehre und verteilen Sie Aufgaben.

9. Eines ist sicher: Es geht vorbei

Zum Glück ist Weihnachten keine Dauereinrichtung. Überlegen Sie, womit Sie sich belohnen, wenn dieser Stress erst einmal vorbei ist. Legen Sie ein Datum fest und markieren Sie es sich sichtbar im Kalender. Immer, wenn es gar nicht mehr zu gehen scheint, dann träumen Sie sich dorthin.

10. Eines ist sicher: Es kommt wieder

Legen Sie sich Ihr ganz persönliches Weihnachtalbum an. Sozusagen „for your eyes only“. Da hinein kommt alles, was Ihr Weihnachten ausgemacht hat. Schnappschüsse, Rezepte, Gelungenes, Misslungenes, Erlebnisse, Erfahrungen. Das, was Sie im nächsten Jahr wieder machen möchten. Und natürlich das, was auf keinen Fall mehr so sein soll im nächsten Jahr. Im nächsten Jahr, wenn wieder Weihnachten droht, kann Ihnen dieses Album eine große Hilfe sein. Und über die Jahre hinweg entsteht eine Sammlung Ihrer persönlichen Weihnachtsfeste.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen wirklich fröhliche Weihnachten.

Ihr
Dr. med. Richard Kirchmair

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