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Asthma – einschränkend, aber auch kontrollierbar!

von Dr. Richard Kirchmair

Für viele Patienten ist die Diagnose „Asthma“ zu Beginn ein Schock. Sie sehen ihre Lebensqualität vielfach beeinträchtigt, machen sich Sorgen um den Verlauf der Erkrankung und somit um ihre Zukunft. Die Krankheit hängt wie ein Damoklesschwert über ihnen und der Weg vom Partner, Elternteil und Freund hin zum Patienten ist oftmals schnell beschritten.

Asthma – einschränkend, aber auch kontrollierbar! - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Doch dem muss nicht so sein!

Halten Sie regelmäßig Rücksprache mit Ihrem Arzt und lernen Sie Ihre Erkrankung kennen:

  • Wie beeinträchtigt Sie Ihre Erkrankung?
  • Wann geht es Ihnen gut?
  • Wodurch werden die Beschwerden verstärkt?
  • Was verschafft Ihnen Linderung?

Genauer Fahrplan!

Durch eine genaue Diagnostik und die auf Sie zugeschnittene Medikation und Therapie (Asthma-Spray, Antihistaminika, Antikörpertherapie, Allergenkarenz,…) müssen Sie – trotz einer gewissen Einschränkung - den schönen Seiten des Lebens nicht abschwören.

Umfassende Beratung

Natürlich darf man bei manchen kortisonhaltigen Medikamenten die Nebenwirkungen wie Depressionen, Übergewicht und Osteoporose nicht klein reden, aber mit einer ärztlichen Begleitung kann Ihnen hierbei geholfen werden. Neben Ihrem HNO und Pneumologen wäre es ideal, sich bei Bedarf auch ernährungswissenschaftlich und psychologisch beraten zu lassen. Eine gesunde Psyche beeinflusst den Krankheitsverlauf sehr positiv, weshalb Sie bitte NIE ein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie an sich denken.

Aktiv bleiben oder werden!

Sehr empfehlenswert – für Körper, Geist und Seele – wäre es, regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren. Sollte der Pollenkalender für Sie keine Rolle spielen, gehen Sie häufig nach draußen. Es muss nicht immer das Ausdauertraining im Fitnessstudio sein, das Sie fit macht bzw. hält. Schon ein schnellerer Spaziergang an der frischen Luft verbessert die Sauerstoffaufnahme und somit die Leistungsfähigkeit. Unterschätzen Sie den positiven Effekt von Muskelaufbautraining nicht!

Wer „sein“ Asthma beherrscht, lässt nicht zu, dass er davon beherrscht wird!

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