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Es wird Zeit für die Entstigmatisierung des ersten aller Wearables!

von Dr. Richard Kirchmair

Über die Zukunft der Versorgung von Schwerhörigen und warum eine Hörhilfe heute nichts mehr mit „alten Leuten“ zu tun haben muss: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die dieser Pionier der Wearables Ihnen bieten kann!

Typenwahl in der HNO: Nuss Nougat oder Roter Burgunder?

Werden bei Ihnen beim Gedanken an Nuss Nougat mit Rotem Burgunder nicht auch sämtliche Assoziationen an eine wohlig anmutende Stimmung geweckt – knisternd, ja!, aber natürlich in der Akustik nicht störend? Zoom Control mit Direct Touch, Sound Flow und Whistle-Block: der Abend bleibt vielversprechend bis… ja bis sich der Real Ear Sound dazugesellt! Spätestens jetzt sind wir in der HNO angekommen.

Es wird Zeit für die Entstigmatisierung des ersten aller Wearables! - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Hörgeräte sind doch etwas für alte Leute!

Ich? Nein, ich brauche doch wirklich keine Hörhilfe. Ich höre lieber schlechter, bevor ich so ein Ding verwende!

Hörgeräte haben leider immer noch einen schlechten Ruf. Wer eine Hörminderung bei sich selbst feststellt, sucht oftmals dennoch länger keinen Facharzt auf.

Die Angst, das Älterwerden bescheinigt zu bekommen, ist wohl größer, als der Wiedergewinn an Lebensqualität?

Je länger aber die Hörentwöhnung besteht, desto schwieriger ist auch die Anpassung einer passenden Hörhilfe.

Vom Mehrwert an mentaler und sozialer Gesundheit und damit einhergehend einer Verbesserung des Soziallebens ganz zu schweigen.

Vergleichen Sie hierfür auch unseren Blog zum Thema „Zusammenhang von Hörverlust und Demenz“: (Fake-News) Ohren auf: Lösung für präsidiale Amnesie scheint gefunden!

Spielzeug, Modeaccessoire, Statussymbol!

Warum wird das Hörgerät immer noch als eine Art Stigma empfunden? Im Grunde ist es doch der Pionier der Wearables!

Wer käme auf die Idee, Träger von Smartwatches, Fitnesstrackern und Hearables als verstaubt zu betiteln? Karriere orientiert, gebildet, modebewusst: die Zielgruppe liegt hier bei den 20-40-Jährigen. Natürlich sollten 20-Jährige mit Hörhilfe die Ausnahme bleiben, aber Wearables verhelfen Hörsystemen zu einer besseren Akzeptanz.

Gerade neuere Hörsysteme sind diesen funktionell und optisch angelehnt und der technische Fortschritt bringt weitere Vorteile mit sich.

Ein Hoch auf die Technik!

Moderne Hörsysteme lassen sich körpernah tragen, können Details herausarbeiten, Frequenzen selektiv verstärken, Hintergrundgeräusche unterdrücken und lassen sich via Bluetooth oder Wireless-Lan mit Smartphones oder dem Fernseher verbinden. Telefonate können so direkt an die Hörhilfe gesendet werden. Musik hören, fernsehen, alles kein Problem!

Mit speziellen Apps auf dem Smartphone, Tablet oder PC lässt sich die Hörhilfe nach einer Einweisung durch den HNO-Arzt und den Hörakustiker selbst bedienen.

Auch bei Tinnitus-Betroffenen sollen passende Apps mit einer individuellen Klangbibliothek zur Linderung der Symptome beitragen.

Hörgeräte sind mittlerweile also nicht nur reine Medizintechnik, sondern ein Lifestyle-Produkt. Die neueste Generation von Hörgeräten arbeitet zudem mit langlebigen Akkus und lässt sich schnell über mobile Ladegeräte aufladen.

Neue Hörsysteme als Ehegarant!

Abschließend kann man die praktische Funktion der Filterung nicht hoch genug hängen: Hören Sie nur das, was Sie hören wollen! Ob das womöglich gar Einfluss auf die Scheidungsrate nehmen wird (oder doch eher das (Farb-)Modell der Schwarzen Mamba anstelle des Grünen Neids)?

Treffen Sie Ihre Wahl!

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