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Kurzblog: Embryotox

von Dr. Richard Kirchmair

In der Schwangerschaft und Stillzeit scheuen sich viele Frauen Medikamente einzunehmen in der Sorge, ihrem Baby zu schaden. Diese ist nicht unbegründet, da selbst ein vermeintlich harmloses Nasenspray je nach Wirkstoff Einfluss auf die Plazenta nehmen kann.

Kurzblog: Embryotox - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Mittlerweile gibt es allerdings viele sehr gut erprobte Arzneimittel, die bedenkenlos angewandt werden können und je nach Krankheitsbild auch sollten. Schmerzen bilden nicht nur einen Stressfaktor für die Mutter und Heparin ist bei Gerinnungsstörungen unerlässlich, um schwerwiegende Komplikationen wie Lungenembolien zu verhindern.

Internetportal embryotox.de

Die Seite www.embryotox.de, die vom Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin betrieben wird, liefert Schwangeren, stillenden Müttern, aber auch behandelnden Ärzten umfangreiche Informationen zu Erkrankungen und Arzneimitteln sowie deren Verträglichkeit und Risiken in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Nehmen Sie bitte dennoch keine Eigenmedikation vor, sondern sprechen mit Ihrem behandelnden Arzt und Ihrer Gynäkologin/Ihrem Gynäkologen über jedes Medikament, das Sie beabsichtigen einzunehmen. So steht – zumindest aus medizinischer Hinsicht - einer entspannten Schwangerschaft und Stillzeit nichts im Wege.

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