Blog

Kurzblog: Husten – Honig

von Dr. Richard Kirchmair

Husten befreit die Atemwege von Krankheitserregern; es handelt sich um einen wichtigen Schutzmechanismus des Körpers.

Bei Atemwegserkrankungen bildet sich oftmals zäher Schleim in den Bronchien. Durch „produktives“ Husten werden die Bronchien wieder frei. Dieses sollte daher gerade bei Kindern nicht mit Hustensaft unterdrückt werden.

Kurzblog: Husten – Honig - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Honig: eines der ältesten bekannten Heilmittel

Trockener Reizhusten darf hingegen auch bei Kleinkindern behandelt werden. Hier kann schon 1 TL Honig ein wenig Linderung verschaffen.

Der Honig zählt zu den ältesten bekannten Heilmitteln. Besonders die in ihm enthaltenen Flavonoide habe eine medizinische Wirkung. Sie gelten als entzündungshemmend, antiviral, krampflösend und gefäßverstärkend. Großmutters heißer Tee mit Honig hat also durchaus seine Berechtigung!

Achtung: kein Honig für Kinder unter einem Jahr!

Kinder unter einem Jahr dürfen keinen Honig verabreicht bekommen, da eine Vergiftung mit den Sporen des im Honig enthaltenen Bakteriums Clostridium botulinum droht. Dieses kann bei Babys den Darm besiedeln und auskeimen, was tödlich enden kann.

Ab dem 2. Lebensjahr sind die geringen Keimzahlen im Honig auf Grund des ausgereiften Magen-Darm-Systems kein Problem mehr.

Zurück

Artikel teilen