Allergien - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Allergien

Abwehrkräfte auf Abwegen

Allergien sind allgegenwärtig und zu einer wahren Volkskrankheit geworden. Die Beschwerden reichen vom Jucken der Augen, dem Laufen der Nase bis hin zu heftigen Symptomen in den Bronchien. Schuld an der überschießenden Reaktion der Abwehrkräfte sind Vererbung und Umweltfaktoren. So steigt das Erkrankungsrisiko für einen Säugling, je mehr Familienmitglieder unter Allergien leiden. Zudem setzt die Vielzahl von Chemikalien oder Schadstoffen in der Umwelt dem Immunsystem zu. Selbst Lebensmittel werden immer öfter zum Reizthema für den Körper.

Wenn essen Angst macht

Die bekannteste Umschreibung für eine Allergie ist der Heuschnupfen. Allergien greifen aber viel weiter. Besonders Kinder und Jugendliche sind von Lebensmittelallergien betroffen. Sie führen zum Teil zu erheblichen Einschränkungen in der Ernährung der jungen Heranwachsenden. Einschränkungen, die nicht selten von den Ängsten und Sorgen der Eltern noch weiter verstärkt werden. Die vielen öffentlich diskutierten Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten spitzen die Situation noch zu.

Darum legen wir in der HNO-Privatpraxis Dr. Richard Kirchmair in Augsburg besonderen Wert auf eine exakte Diagnose. Sie bildet die Grundlage für ebenso individuelle wie sinnvolle Therapien. Bleibt Heuschnupfen beispielsweise – wie so oft – falsch oder nicht behandelt, kann sich daraus im Laufe der Jahre allergisches Asthma entwickeln.

Diagnose von Allergien

Wissen – das beste Mittel gegen Angst und Unsicherheit

Es kommt immer wieder vor, dass Allergiker falsch behandelt oder gar als Hysteriker abgestempelt werden. Auch das Gegenteil ist der Fall. Patienten fürchten Allergien und allergieauslösende Stoffe, wo keine sind. Hier greift eine exakte, patientengerechte und umfassende Diagnostik:

Den Ausgangspunkt markiert ein intensives Patientengespräch samt genauer Betrachtung der Vorgeschichte und der Lebensumstände. Je nach Allergie stehen in der Praxis Dr. Richard Kirchmair hochmoderne und wissenschaftlich ausgereifte Testungen zur Verfügung. Auf diese Weise erhalten Sie Gewissheit:

Hauttestung

Im einfachsten Fall wird das Allergen mit einem Pflaster auf die Haut geklebt und die Reaktion zwei Tage später abgelesen. Oder man trägt die Allergenlösung direkt auf die Haut auf und sticht diese mit einer Lanzette leicht ein (Pricktest), verreibt sie auf der eingeritzten Hautoberfläche (Scratchtest) oder spritzt sie unter die Haut (Intracutantest).

Bluttestung

Hier wird dem Patienten Blut abgenommen, das in einem auf das RAST-Verfahren spezialisierten Labor auf mögliche Allergene getestet wird. Dieses Verfahren ist heute schon unverzichtbar und nimmt an Bedeutung massiv zu. Denn nur im RAST-Test können auch Minorallergene getestet werden.

Provokationstestung

Hier wird das Allergen entweder auf die Nasenschleimhaut, die Augen aufgebracht oder gar in die Bronchien inhaliert. Der Vorteil ist, dass sich so sehr genau die Reaktion auf ein Allergen ablesen lässt.

Expositionstestung

Bei dieser Testung werden mögliche Allergie auslösende Lebensmittel oder Medikamente getestet, indem die fraglichen Stoffe unter Aufsicht eingenommen werden.

Therapie von Allergien

Höchste Individualität ist bei uns Standard

Unser Anspruch liegt darin, für jeden Patienten die optimale Therapie zu entwickeln. Und die kann sehr unterschiedlich ausfallen. Für Ihre Behandlung in der HNO-Privatpraxis Dr. Richard Kirchmair ist es sehr hilfreich, wenn Sie sich schon im Vorfeld Gedanken über den exakten Verlauf und eine eventuelle Historie Ihrer Beschwerden machen.

Eine ausführliche Anamnese stellt sicher, dass alle wichtigen Aspekte schon beim Erstgespräch erfasst werden. Dies setzt eine sorgfältige und gewissenhafte Beantwortung einiger Fragen zu Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und gegebenfalls Ihrer Krankheitsgeschichte voraus. Sie schaffen damit eine optimale Ausgangslage für ein wirksames Therapiekonzept.

Allergenkarenz

Die einfachste Therapie ist die Meidung oder Vermeidung des Allergens. Sind die Allergieauslöser erst einmal bekannt, vermeiden Allergiker am besten jeden Kontakt mit ihnen. Das klingt einfacher, als am Ende ist. Kann man Nachbars Katze noch leicht aus dem Wege gehen, sieht es bei Hausstaubmilben und der dazugehörigen Allergie schon schwieriger aus. Durch milbendichte Bettwäsche und häusliche Sanierung kann allerdings auch hier der direkte Kontakt auf ein Minimum reduziert werden.

Symptomatische Therapie

Ist der Kontakt mit dem Allergen unausweichlich, stellen Medikamente eine Behandlungsoption dar. Sogenannte Antihistaminika wirken schnell und können oft und bei Bedarf eingenommen werden. Sie werden in Form von Augentropfen, Nasensprays, Bronchialapplikatoren und Tabletten zum Einnehmen verabreicht. Reichen Antihistaminika nicht aus, so können auch cortisonhaltige Nasen- und Bronchialsprays eingesetzt werden.

Hyposensibilisierung

Eine Hyposensibilisierung oder auch Desensibilisierung funktioniert wie eine Art Impfung. Dem Körper werden in kleinen Mengen die Allergene präsentiert. Schritt für Schritt erhält das Immunsystem die Gelegenheit, sich an die allergieauslösenden Stoffe langsam zu gewöhnen. Die Sensibilität nimmt ab. Eine solche Behandlung erstreckt sich meist über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.

Komplementäre Allergietheraphie

Das Angebot an alternativen Therapieangeboten ist beinahe unüberschaubar. Als erfahrener Allergologe, Ernährungsmediziner und HNO-Facharzt rät Ihnen Dr. Richard Kirchmair zu optimalen komplementären Therapieansätzen. Diese beginnen bei Akupunktur und hören bei homöopathischen Therapieverfahren noch keineswegs auf. Oftmals erweisen sich alternative Therapieverfahren als sehr sinnvolle Ergänzung, um beruhigend und stabilisierend auf den Organismus einzuwirken.