Hörsturz und Hörstörungen

Hörsturz und Hörstörungen - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Hörsturz und Hörstörungen

Sie hören auf einem Ohr plötzlich nicht mehr richtig? Haben das Gefühl, als würde ein Stück Watte in Ihrem Gehörgang stecken? Vielleicht spüren Sie auch einen dumpfen Druck im Ohr? Dann haben Sie womöglich einen Hörsturz erlitten. Dieser tritt meist völlig überraschend auf und betrifft in der Regel nur ein Ohr. Nahezu alle, die aufgrund eines Hörsturzes schlecht hören, leiden auch unter Ohrgeräuschen (Tinnitus). Sie äußern sich in einem Rauschen, Sirren, Pfeifen und vielen anderen Geräuschvarianten.

Je früher, desto besser

Die genauen Ursachen eines Hörsturzes liegen nach wie vor im Unklaren. Natürlich kann ein plötzlicher Hörverlust auch andere Gründe haben. Diese gilt es abzuklären. Deshalb ist es notwendig, dass Sie rasch einen Facharzt aufsuchen und die Symptome abklären lassen. Denn im Fall eines Hörsturzes gilt die Regel: Eine frühe Therapie greift besser als eine späte.

Diagnose von Hörsturz und Hörstörungen

Auch wenn Ihre plötzlichen Hörstörungen auf einen Hörsturz hindeuten mögen, so ist die Diagnose noch nicht eindeutig. Es gibt viele verschiedene Ursachen, die ebenfalls in Betracht gezogen werden müssen: So können Kreislaufbeschwerden, Bluthochdruck, aber auch niedriger Blutdruck, Entzündungen (z.B. die Borreliose, aber auch Cytomegalie, das Pfeifersche Drüsenfieber, Rheuma, rheumatische Erkrankungen, Störung der Blutfette), gutartige Tumore im Gehirn, Durchblutungsstörung der Schlagadern, Probleme der Halswirbelsäule, Kiefergelenksprobleme oder Bissstörungen eine Hörsturz-Problematik verursachen.

Geben Sie sich nicht mit einer schnellen Diagnose zufrieden! Nur wenn Sie die wahre Ursache finden, kann eine Behandlung auch greifen und zu guten Ergebnissen führen.

Therapie von Hörsturz und Hörstörungen

Selbst die Experten und Fachärzte können heute nicht mit Bestimmtheit sagen, wie es zu einem Hörsturz kommt. Im Laufe der Jahre haben sich unterschiedliche Therapieansätze als wirksam erwiesen. Ein wertvoller Ansatz ist die allgemeine Verbesserung der Durchblutung durch Infusionen. Auch die Gabe von Cortison empfiehlt sich, um eventuellen Entzündungen in der Hörschnecke oder in den Blutgefäßen entgegenzutreten.

Was Sie selbst tun können

Als Patient tragen Sie wesentlich zur Behandlung bei. Nicht selten leiden Hörsturz-Patienten unter starkem Stress. Wichtig ist jetzt, dass Sie entspannen, sich durch moderate Bewegung in der Natur erholen. Ergänzt durch vitaminreiche und gesunde Ernährung lässt sich viel erreichen. Vermeiden Sie Lärm und Hektik und setzen Sie Entspannungsverfahren ein. Wir unterstützen ein individuelles, gesundheitsförderliches Lifestyle-Management. Dazu gehören gesunde Ernährung ebenso wie ausreichend Bewegung und die richtige Balance aus Anspannung und Entspannung.