Schnarchen und Schlafapnoe

Schnarchen und Schlafapnoe - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Schnarchen und Schlafapnoe

Krach im Schlafzimmer

Schnarchen ist ein weitverbreitetes Phänomen. Im Schlaf erschlaffen die Muskeln im Rachenraum und weiche Gaumenteile beginnen im Luftzug des Atmens zu vibrieren. Schnarchende fühlen sich selten gestört durch ihre eigenen Schlafgeräusche. Partner hingen schon. Die können massiv leiden unter dem nächtlichen Schnarchkonzert. Moderne Behandlungsmethoden versprechen hier rasche und deutliche Erleichterung.

Was harmlos klingt, kann zu gefährlichen Atemaussetzern führen

Es ist wichtig, harmloses Schnarchen von der weitaus gefährlicheren Schlafapnoe zu unterscheiden. Von ihr spricht man, wenn es zu Atempausen während des Schlafs kommt. Bei der gefährlichsten Form, der obstruktiven Schlafapnoe, blockieren die oberen Atemwege fast vollständig. Es kommt zu Atemstillständen. Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Die Kohlendioxidkonzentration nimmt zu. Die Folgen einer derartigen Stresssituation für den Körper können fatal sein. Die Palette reicht von Erschöpfung und Müdigkeit bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einem drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Als HNO-Facharzt kann Ihnen Dr. Richard Kirchmair Sicherheit geben und Ihnen individuelle Therapieansätze vorschlagen.

Diagnose von Schnarchen und Schlafapnoe

Die Diagnostik für normales Schnarchen erfolgt meist durch den geplagten Partner. Nicht selten ist es die Ehefrau, die ihren Mann an den HNO-Arzt „überweist“. Sie kann auch Auskunft darüber geben, ob es auch zu Atemaussetzern kommt. Ein Gespräch sowie die Schilderungen des Partners und eine genaue Untersuchung des Rachenraums, der Nase und des Schlundes geben wertvollen Aufschluss über die Ursachen des Schnarchens und das Risiko einer Schlafapnoe. Danach richtet sich die Therapie.

Für die Diagnostik einer Schlafapnoe schließt sich meist noch ein ambulantes Schlafapnoe-Screening an. Dadurch lässt sich mit Sicherheit feststellen, ob und wie viele Atempausen entstehen. Zusätzlich überprüfen wir, ob die Atemwege verengt sind oder ob es Hinweise auf Erkrankungen der inneren Organe gibt.

Therapie von Schnarchen und Schlafapnoe

Die Therapie richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen des Patienten. Es gibt vielfältige Ansätze und Methoden. Wichtig ist, sie ursachenorientiert einzusetzen. Begünstigen anatomische Voraussetzungen das Schnarchen, so können Arzt und Patient einen chirurgische Eingriff in Betracht ziehen: wie z. B. eine Verkleinerung der Nasenschwellkörper oder eine Begradigung der Nasenscheidewand. Sind Kieferprobleme ursächlich, so wird eventuell die Überweisung an einen Kieferorthopäden notwendig. Liegt eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung zugrunde, ist es wichtig, diese gezielt zu behandeln.

Ruhige Nächte dank einer Schnarchschiene

Auch eine individuell vom Facharzt angepasste Protrusionsschiene kann bei Schnarchen und bei der Schlafapnoe zu sehr guten Ergebnissen führen. Sie unterbindet das störende Schnarchen, öffnet den Rachenraum und hilft die gefährlichen Atemaussetzer zu verhindern.

Was Sie selbst tun können

Es gibt verschiedenste Faktoren, die Schnarchen und auch die Schlafapnoe begünstigen: Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen, Rückenlage beim Schlafen, aber auch Übermüdung, üppige Mahlzeiten am Abend sowie die Einnahme von Schlafmitteln. Wer sich also entscheidet, abzunehmen, wenig bzw. keinen Alkohol zu trinken und für genügend Schlaf zu sorgen, der unternimmt nicht nur einen Schritt in Richtung weniger Schnarchen, sondern auch in Richtung Selbstverantwortung und Gesundheit.

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