Tinnitus und Ohrgeräusche

Tinnitus und Ohrgeräusche - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Tinnitus und Ohrgeräusche

Auf einmal pfeift, rauscht, rattert oder zischt da was. Und das Schlimme: Das Geräusch lässt sich nicht abstellen. Es kommt von innen. Solche Ohrgeräusche kennt fast jeder. Bei den meisten vergehen sie von selbst wieder. Fängt das Geräusch zu nerven an, leiden Sie unter einem Tinnitus und Sie sollten den Arzt aufsuchen. Denn akut auftretende Dauertöne können wieder verschwinden. Vor allem dann, wenn sie ihrer Ursache entsprechend behandelt werden.

Diagnose von Tinnitus

Auch wenn 90 Prozent aller Hörsturzpatienten Ohrgeräusche vorweisen, so bedeutet nicht jeder Tinnitus zwangsweise gleich einen Hörsturz. Es gibt vielfältige Erkrankungen – seelische wie körperliche –, die Ohrgeräusche verursachen können. Beispielhaft sind Virusinfektionen, Entzündungen (Mittelohrentzündung), Rheuma, Multiple Sklerose, Hirntumore, Durchblutungsstörungen, Erkrankungen der Halswirbelsäule, aber auch der Zähne oder des Kiefergelenks. Tinnitus kann chronisch werden. Darum sollten Sie unbedingt die möglichen Ursachen klären bzw. ausschließen lassen.

Therapie von akutem und chronischem Tinnitus

„Wenn es brennt, löscht man und sucht hinterher die Brandursache.“ Diesem Prinzip folgen wir in akuten Fällen, mit dem Ziel Ihr Hörgeräusch möglichst schnell wieder verschwinden zu lassen. Unsere Praxis hält dafür vielfältige Behandlungsoptionen bereit.

Chronischer Tinnitus

Leider entwickelt sich bei einem Teil der Patienten über Monate hinweg ein chronisches Ohrgeräusch. Ein Teil der Vorgänge, die Tinnitus chronisch werden lassen, ist geklärt. Doch auch hier gibt es keine allgemeingültige, ursächliche Therapie gegen das Ohrengeräusch. Es gilt: Je intensiver ein Arzt auf seinen Patienten eingehen kann, je mehr Zeit er auf die Diagnostik verwenden kann, umso eher lassen sich die individuellen Ursachen und eine adäquate Therapie herausfinden.

Wirksame Methoden

Zu den wirksamsten Methoden bei chronischem Tinnitus gehört das sogenannte Tinnitus-Retraining. Stark vereinfach gesagt, erlernen Sie hierbei das Geräusch in den Hintergrund zu drängen. Das Geräusch verschwindet nicht, wird jedoch zunehmend weniger laut und als weniger störend wahrgenommen. Das Verfahren kann durch Masker oder Noiser unterstützt werden. Dies sind modifiziert eingestellte „Hörgeräte“, die das Ohrgeräusch akustisch verdecken. Darüber hinaus gibt es eine fast schon unüberschaubare Zahl von weiteren Therapieangeboten, wie die transkranielle Magnetstimulation.

Individuelles Therapiekonzept

Die Entscheidung, welche Therapie für Sie die richtige ist, richtet sich allein nach Ihren individuellen und persönlichen Bedürfnissen. Diese ermitteln wir im intensiven Patientengespräch und mithilfe von hochmodernen Diagnostikverfahren.

Was Sie selbst tun können

Im Akutfall greifen folgende Sofortmaßnahmen: Entziehen Sie sich dem Stress und Hektik verursachenden Umfeld. Sorgen Sie für Ruhe und Entspannung. Auch moderate Spaziergänge an der frischen Luft tun Ihnen jetzt gut. Bleibt Ihr Tinnitus hartnäckig, lassen Sie das Hörgeräusch abklären. In unserer Praxis sorgen wir dafür, dass Sie eine optimale Vitalstoffzufuhr erhalten, wenn nötig in Form von Infusionen. Ist Ihr Tinnitus chronisch geworden, geht es vor allem darum, Ihren inneren Widerstand aufzugeben und dem störenden Geräusch nicht mehr alle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Es gibt viele Wege, mit einem Ohrgeräusch gut leben zu lernen, es in den Hintergrund zu verlagern. Wir unterstützen Sie dabei.

Falls Sie rauchen, hören Sie auf damit! Rauchen verengt die Gefäße und unterstützt Hörgeräusche. Eine bewusste, gesunde Lebensweise, viel Bewegung an der frischen Luft, Sport und eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung helfen Ihnen, den Tinnitus im Zaum zu halten. Als HNO-Facharzt und Ernährungsmediziner stellt Ihnen Dr. Richard Kirchmair einen individuellen Ernährungsplan zusammen.

Artikel teilen