Kehlkopf - HNO-Privatpraxis Augsburg Dr. Richard Kirchmair

Kehlkopf

Heiser, gepresst, zu laut? Stimmprobleme sollten Eltern aufhorchen lassen.

Jede Stimmveränderung bei Ihrem Kind, die länger als drei Wochen andauert, sollte Sie als Eltern hellhörig werden lassen. Denn während bei Erwachsenen Stimmstörungen und Heiserkeit meist auf Infekte oder chronische Kehlkopfentzündungen zurückzuführen sind, liegen die Ursachen bei Kindern gern in „mechanischen“ Störungen.

Schreiknötchen und Co.

Die bekannteste Störung sind die sogenannten „Schreiknötchen“. Es handelt sich dabei um Verdickungen der Stimmbänder, die durch eine Überanstrengung auftreten. Beispielsweise wenn sich die Kinder häufig mit Stimmgewalt und Lautstärke durchsetzen wollen. Auch Veränderungen wie Polypen oder gar gutartige Tumore am Kehlkopf können hinter den Symptomen stecken. Auch bei Kindern spielt der Rückfluss von Magensäure eine wichtige Ursache von Stimmveränderungen, Verschleimung und auch Schmerzen im Rachen.

Schmerzfreie, sichere Diagnose

Was wirklich hinter dem Phänomen Stimmstörung steckt, lässt sich mithilfe einer völlig schmerzfreien und harmlosen Kehlkopfspiegelung bzw. einer Lupenendoskopie des Kehlkopfes erkennen. Also haben Sie bitte keine Scheu vor dem Begriff „Kehlkopfspiegelung“. Ihr Kind wird davon kaum etwas merken. Aber die Diagnose wird dadurch klar und die ursächliche Therapie ebenfalls. Liegen Schreiknötchen vor, so hilft es oft schon einfach, etwas mehr Ruhe in das Leben des Kindes zu bringen. Auch Entspannungsübungen für die Stimmbänder mit einem Logopäden können zu guten Ergebnissen führen.

Jede gute Therapie beginnt mit einer sicheren Diagnose.